Brandstiftung in Stralsund - Kellerbrand in Mehrfamilienhaus
Am Nachmittag des 24. Juni 2026 setzte ein Unbekannter in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in der Lindenallee Unrat in Brand. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt, Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen.
Am 24.06.2026 gegen 15:00 Uhr meldeten mehrere Zeugen der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommer-Rügen einen Brand im Keller des Mehrfamilienhauses in der Lindenallee 30 in 18437 Stralsund. Diese informierte die Polizei, sodass mehrere Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Stralsund zum Einsatz kamen.
Nach jetzigem Stand der Ermittlungen wurde innerhalb des betroffenen Kellerverschlags Unrat in Brand gesetzt, eine technische Ursache wird derzeit ausgeschlossen. Der Schaden am Gebäude wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt, alle Wohneinheiten in dem Objekt sind weiterhin bewohnbar.
Zur Brandbekämpfung waren 6 Kameraden der FFW Stralsund und 12 Kameraden der BFW Stralsund eingesetzt. Des Weiteren wurden 2 Rettungswagen und 1 Notarztwagen alarmiert - es wurden weder Anwohner noch Einsatzkräfte verletzt.
Der Kriminaldauerdienst sowie ein Brandursachenermittler kamen noch am 24.06.2026 am Brandort zum Einsatz. Da durch das Feuer wesentliche Gebäudeteile in Mitleidenschaft gezogen wurden, wurde ein Strafverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Stralsund übernommen und bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise. Wer im genannten Tatzeitraum relevante Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Stralsund unter 03831/28900 oder über die Onlinewache der Landespolizei M-V unterwww.polizei.mvnet.dezu melden.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatort
- Lindenallee 30, Stralsund
- Schaden
- 5,0k €