Volksverhetzung und Beleidigung in Spandau - Fußballspiel abgebrochen

Während eines Fußballspiels zwischen SSC Teutonia und TuS Makkabi kam es in der 55. Minute zu einem Abbruch, nachdem ein Zuschauer den Spielführer antisemitisch beleidigt hatte. Ein 52-jähriger Tatverdächtiger wurde identifiziert und angezeigt.

BerlinVeröffentlicht am
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Gestern Nachmittag wurde ein Fußballspiel in einem Sportstadion in Hakenfelde abgebrochen. Auf dem Platz an der Hakenfelder Straße spielten die zweiten Mannschaften der Vereine SSC Teutonia 1899 und TuS Makkabi gegeneinander. In der 55. Spielminute soll ein Zuschauer den Spielführer des TuS Makkabi bei einem Einwurf zunächst mit einer antisemitischen Bemerkung zu dessen Armbinde angesprochen und dem Spieler gegenüber anschließend weitere herabwürdigende Äußerungen getätigt haben. Die Mannschaft des TuS Makkabi entschied daraufhin, das Spiel nicht fortzusetzen. Der Schiedsrichter brach die Partie daher kurz darauf ab. Die zum Veranstaltungsschutz eingesetzten Polizeikräfte identifizierten einen 52-jährigen Mann als Tatverdächtigen. Nach Feststellung seiner Personalien wurde der Mann am Ort entlassen. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der antisemitischen Volksverhetzung und Beleidigung aufgenommen.

Quelle: Polizei Berlin