Pole (58) spricht die Bundespolizei auf seinen eigenen Haftbefehl an - jetzt sitzt er 20 Tage in der JVA
Der 58-Jährige hatte eine Geldstrafe wegen Sachbeschädigung aus 2024 nie bezahlt. Auch jetzt konnte er die Summe nicht aufbringen und tritt nun eine 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe an.
Seine eigene Ehrlichkeit brachte einen 58-Jährigen hinter Gitter - er sprach die Polizei selbst auf seinen Haftbefehl an.
In der Nacht zum 5. Juni sprach der Mann eine Streife der Bundespolizei am Bahnhof Konstanz an. Er gab an, dass möglicherweise ein offener Haftbefehl gegen ihn bestehe. Der Datenabgleich bestätigte das: Die Staatsanwaltschaft Konstanz suchte ihn wegen einer ausstehenden Geldstrafe.
Das Amtsgericht Donaueschingen hatte ihn 2024 wegen Sachbeschädigung per Strafbefehl zu einer Geldstrafe verurteilt. Bezahlt hatte er die geforderte Summe bislang nicht.
Auch diesmal konnte er nicht zahlen. Nun muss er ersatzweise 20 Tage in Haft antreten - die Beamten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Konstanz.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 58 Jahre, männlich, polnisch
- Tatort
- Konstanz