Lebensgefährliche Verletzung in Bordell: Zwei Männer in Untersuchungshaft
Ein 20-Jähriger geriet in der Nacht zu Dienstag in einem Bordellbetrieb mit Security-Mitarbeitern aneinander und verlor durch die Gewalteinwirkung zweier Männer (35, 53) das Bewusstsein. Die beiden Deutschen wurden noch in der Tatnacht vorläufig festgenommen.
Nachdem in der Nacht zu Dienstag (22. Juli, 1:30 Uhr) ein Mann (20) auf der Vulkanstraße lebensgefährlich verletzt wurde, nahm eine Mordkommission der Polizei Duisburg die Ermittlungen auf.
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Die umfangreichen Ermittlungen ergaben, dass der 20-jährige Geschädigte in einem Bordellbetrieb mit Security-Mitarbeitern aneinandergeraten sein soll. Zwei der Männer (35, 53) sollen derart gewalttätig auf den Ukrainer eingewirkt haben, dass er sein Bewusstsein verlor. Zeugen verständigten die Polizei und leisteten dem Schwerverletzten Erste Hilfe. Die Einsatzkräfte befragten noch in der Tatnacht Zeugen, die die Tatverdächtigen beschreiben konnten. Die Beamten nahmen die zwei Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit kurz darauf vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter beim Amtsgericht Duisburg am Mittwoch (23. Juli) gegen beide Tatverdächtige Untersuchungshaftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern weiterhin an.
Quelle: Polizei Duisburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 35, 53 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 1 Person, 20 Jahre, männlich, ukrainisch
- Tatort
- Vulkanstraße, Altstadt, Duisburg
- Motiv
- Streit