Versuchtes Tötungsdelikt in Witten - 36-Jährige lebensbedrohlich verletzt
Der 44-Jährige soll am 6. Mai mit Gegenständen, möglicherweise einer Schere, auf die 36-Jährige eingestochen haben. Die Frau erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wird intensivmedizinisch versorgt. Ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes wurde beantragt.
Wie bereits berichtet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6026721) kam es am 6. Mai in Witten an der Bahnhofstraße zu einem versuchten Tötungsdelikt. In diesem Zusammenhang wurde unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bochum eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Bochum eingesetzt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten intensiven Ermittlungen konnte bisher folgender Hintergrund ermittelt werden:
Der 44-jährige Wittener und die 36-jährige Frau aus Herne kommen beide aus Syrien und leben mittlerweile getrennt.
Am Tattag war die Geschädigte in Witten zu Besuch und es kam nach bisherigem Stand dazu, dass der Tatverdächtige mit einem oder mehreren Gegenständen, ggf. auch einer Schere, auf Geschädigte eingestochen haben soll.
Die Hernerin erlitt dadurch lebensbedrohliche Verletzungen. Ihr Zustand konnte durch die Ärzte im Krankenhaus weitestgehend stabilisiert werden. Sie wird jedoch weiterhin intensivmedizinisch versorgt.
Die Staatsanwaltschaft Bochum (Staatsanwalt Maibaum) hat beim zuständigen Gericht in Witten einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes beantragt.
Die weiteren Ermittlungsmaßnahmen der Mordkommission dauern an.
Quelle: Polizei Bochum
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 44 Jahre, männlich, syrisch
- Opfer
- 1 Person, 36 Jahre, weiblich, syrisch
- Tatort
- Bahnhofstraße, Witten
- Motiv
- Häuslich