Nachtrag zu Lagerhallenbrand in Ulm - Tatverdächtiger in U-Haft
Nach dem Brand einer Lagerhalle Ende Juni nahm die Kriminalpolizei einen 41-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz fest. Er steht im dringenden Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und sitzt in Untersuchungshaft. Der Sachschaden liegt im Millionenbereich.
Wie berichtet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/6064569) kam es am 25.06.2025 zu einem Brand in einer Lagerhalle in der Zeitblomstraße.
Durch die Ermittlungen der Kriminalpolizei konnte ein 41-jähriger türkischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm hatte der zuständige Richter beim Amtsgericht Ulm gegen den Beschuldigten Ende September 2025 bereits einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung erlassen. Im Rahmen der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte er kurze Zeit später festgenommen und am 2. Oktober 2025 dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Mann befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Beim Brand entstand neben dem hohen Sachschaden in Millionenhöhe auch ein immaterieller Kulturschaden durch die Zerstörung historischer Kulturgüter. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
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Michael Bischofberger, Staatsanwaltschaft Ulm, 0731/189-1441
Johanna Christau, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Polizeipräsidium Ulm
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 41 Jahre, männlich, türkisch
- Tatort
- Zeitblomstraße, Ulm