Verpuffung bei Böllerherstellung in Rosenheim: Drei Jugendliche erleiden teils schwere Verbrennungen
Ein 14- und ein 13-Jähriger mischten Chemikalien, um Böller herzustellen. Die Verpuffung verletzte drei Jugendliche im Gesicht, an Armen und Schienbeinen. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Drei Jugendliche erlitten bei einer Verpuffung vor einer Garage zum Teil schwere Verbrennungen im Gesicht, an den Armen und an den Schienbeinen.
Am Samstagabend, 22. August 2026, gegen 19.00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Rosenheim die Mitteilung über mehrere verletzte Jugendliche ein. Nach aktuellen Erkenntnissen hatten ein 14- und ein 13-jähriger Jugendlicher im Beisein zweier weiterer Jugendlicher (14, 15 Jahre) Böller herstellen wollen und hierzu Chemikalien vermischt. Durch eine Reaktion des Chemikaliengemisches kam es zu der Verpuffung.
Nach erster medizinischer Behandlung vor Ort wurden zwei Verletzte jeweils mit einem Rettungshubschrauber beziehungsweise einem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Ein dritter Jugendlicher konnte nach ambulanter Behandlung entlassen werden.
Die ersten polizeilichen Maßnahmen traf die Polizeiinspektion Rosenheim.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 4 Personen
- Opfer
- 3 Personen
- Tatort
- Aisinger Straße, Rosenheim