Schleusung in Frankfurt (Oder) - Bundespolizei deckt unerlaubte Einreise auf

Bei einer Grenzkontrolle an der Stadtbrücke stoppten Einsatzkräfte am Montagabend einen Pkw, in dem zwei Georgier ohne gültigen Aufenthaltstitel geschleust wurden. Der 20-jährige Fahrer aus Belarus wurde wegen Schleusung angezeigt.

Frankfurt (Oder)BerlinVeröffentlicht am
0

Montagabend deckte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen eine mutmaßliche Schleusung an der Stadtbrücke Frankfurt (Oder) auf.

Gegen 19:15 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen aus Polen kommenden Pkw mit vier Insassen. Der 20-jährige Fahrer aus Belarus wies sich mit einem Reisepass sowie einem polnischen Schengenvisum aus. Auch der 52-jährige ukrainische Beifahrer verfügte über gültige Reisedokumente.

Im Fahrzeug befanden sich zudem zwei georgische Staatsangehörige im Alter von 28 und 46 Jahren. Beide konnten zwar gültige biometrische Reisepässe vorlegen, hatten jedoch den erlaubten Aufenthaltszeitraum im Schengenraum überschritten und hielten sich damit nicht mehr rechtmäßig im Bundesgebiet auf.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen gaben die beiden georgischen Männer zu dem an, jeweils 500 Euro für die Fahrt nach Deutschland gezahlt zu haben.

Die Bundespolizei leitete gegen den belarussischen Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Einschleusens von Ausländern ein.

Gegen die georgischen Staatsangehörigen bestand der Verdacht der unerlaubten Einreise. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wiesen Einsatzkräfte die beiden Männer nach Polen zurück. Der belarussische Fahrer ist nach einer Einreiseverweigerung ebenfalls nach Polen zurückgewiesen worden.

Der ukrainische Beifahrer konnte seine Reise fortsetzen.

Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 20 Jahre, männlich, belarussisch
Tatzeit
09.03.2026 um 19:15 Uhr
Tatort
Frankfurt (Oder)
Motiv
Drogen

Ähnliche Fälle

Mehr zu Aufenthaltsrecht