Zehnköpfige Gruppe greift 18-Jährigen am Bahnhof an und sprüht ihm Reizstoff ins Gesicht
Das Trio kehrt mit sieben Begleitern über die Gleise zurück, nachdem der 18-Jährige die Frage nach einer Zigarette verneint hat. Die Täter fliehen, die Fahndung läuft leer.
Eine zehnköpfige Gruppe hat am Bahnhof Hockenheim einen 18-Jährigen angegriffen und mit Reizstoff besprüht. Der Mann hielt sich mit seiner Begleiterin am Bahnsteig 2 auf.
Gegen 19 Uhr am Montagabend sprachen ihn ersten Erkenntnissen zufolge drei unbekannte Männer an und fragten nach einer Zigarette. Der 18-Jährige verneinte, es kam zu einer verbalen Streitigkeit. Das Trio verließ den Bahnhof und kehrte wenig später mit sieben weiteren Begleitern über die Gleise zurück.
Die Gruppe griff den 18-Jährigen körperlich an und sprühte Reizstoff. Dadurch zog er sich eine Verletzung zu. Im weiteren Verlauf wurde er bedroht. Anschließend flohen die Unbekannten über die Gleise.
Eine sofort eingeleitete Fahndung des Polizeipräsidiums Mannheim verlief ohne Erfolg. Ein Rettungsdienst brachte den Geschädigten in ein Krankenhaus. Die Täterschaft wird als südländischer Phänotyp beschrieben, zwischen 14 und 18 Jahre alt. Ein Tatverdächtiger trug zur Tatzeit eine schwarze, ärmellose Jacke, ein weiterer einen dunkelgrünen Pullover.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 10 Personen, 14-18 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 18 Jahre, männlich
- Tatort
- Hockenheim