Explosion eines Ticketautomaten in Bremen - Sachschaden ca. 30.000 €
Unbekannte sprengten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Fahrkartenautomaten am Bahnhof Sankt Magnus. Es entstand hoher Sachschaden.
Der Automat einer Privatbahn explodierte auf dem Bahnsteig gegen kurz nach 1 Uhr nachts. Es befanden sich Trümmerteile und Beschädigungen in einem Umkreis von zehn Metern. Die Täter entkamen unerkannt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich in dem Automaten noch nicht aktivierter Sprengstoff befand, erschienen die Delaborierer der Bundespolizei vor Ort. Es wurden Böller gefunden, mit welchen die Explosion mutmaßlich ausgelöst worden ist. Diese wurden sichergestellt.
Die Polizei warnt: Wer illegale Böller verwendet oder sie selber herstellt, bringt sich und andere in große Gefahr. Denn bei selbst hergestellten Feuerwerkskörpern können unter Umständen schon geringste thermische oder mechanische Einwirkungen zu einer Explosion führen. Knalltraumen, Verbrennungen, zerfetzte oder abgerissene Körperteile und andere schwere Verletzungen bis hin zum Tod - das können die Folgen von unsachgemäßem Gebrauch von illegalen, selbstgebastelten Böllern sein.
Quelle: Polizei Bremen
Tatdetails
- Tatort
- Bahnhof Sankt Magnus, Bremen
- Schaden
- 30,0k €