Falsche Anwaltskanzlei fordert vierstelligen Betrag für angebliches Lottospiel-Abonnement
Die Eheleute durchschauen den Schwindel, weil sie nie einen Vertrag abgeschlossen haben. Ein Anruf bei der Verbraucherzentrale bestätigt die Masche.
Ein Brief einer vermeintlichen Rechtsanwaltskanzlei landete im Briefkasten einer 74-Jährigen. Darin forderten die Absender einen vierstelligen Betrag für ein angebliches Lottospiel-Abonnement.
Am 10.09.2026 erstattete ihr 75-jähriger Ehemann Anzeige wegen versuchten Betruges. Für den Fall der Nichtzahlung drohten die Schreiber mit einem Gerichtsverfahren, einem Vollstreckungstitel und anschließenden Vollstreckungsmaßnahmen.
Der Betrug scheiterte: Die Eheleute waren sich sicher, keinen solchen Vertrag abgeschlossen zu haben. Ein Anruf bei der Verbraucherzentrale bestätigte, dass es sich um eine bekannte Betrugsmasche handelt.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt
Tatdetails
- Opfer
- 2 Personen, 74, 75 Jahre
- Tatort
- Thale