Unbekannter versucht, an der KZ-Gedenkstätte ein Feuer zu legen und sprüht NS-Symbole - Staatsschutz ermittelt
Ein Mitarbeiter entdeckte Rußspuren und Gegenstände zum Feuermachen. Zudem fanden die Beamten eine SS-Rune und ein Hakenkreuz. Der Sachschaden beträgt rund 800 Euro.
Rußspuren an der Gebäudeaußenseite und Gegenstände zum Feuermachen entdeckte ein Mitarbeiter der Stadt Hersbruck am Montagmorgen an der KZ-Gedenkstätte.
Im Zeitraum von Freitag bis Montag versuchte ein Unbekannter, ein Feuer zu legen. Die Beamten fanden zudem eine rote Heliumflasche am Tatort.
Im weiteren Umfeld stellten sie eine SS-Rune am Aufgang einer Therme und ein Hakenkreuz auf der Fahrbahn der Erlenstraße fest. Der Sachschaden beträgt etwa 800 Euro.
Das Staatsschutzkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchter vorsätzlicher Brandstiftung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatort
- Amberger Straße, Hersbruck
- Schaden
- 800 €