Ermittlungen nach Hausbesetzungs-Vorfall in Leipzig-Anger-Crottendorf
Vor einem leerstehenden Wohnhaus hängten Personen Plakate aus, eine Spontanversammlung wuchs auf 70 Teilnehmer an. Nach Rücksprache mit dem Eigentümer durchsuchte die Polizei das Gebäude ohne Fund. Wegen Hausfriedensbruch gegen Unbekannt wird ermittelt.
Am Dienstagmorgen wurde der Polizei bekannt, dass sich vor einem leerstehenden Wohnhaus in der Bernhardstraße Personen aufhalten sollen. Polizeibeamte überprüften den Hinweis und stellten Plakate an der Hausfassade und mehrere Personen vor dem Gebäude fest. Gegen 7:45 Uhr wurde eine Eilversammlung unter dem Motto »Solidarität mit Hausbesetzung Bernhardstr. 28« angemeldet, die unter der Erteilung von Auflagen beschieden wurde. Im weiteren Verlauf wuchs die Zahl der Teilnehmer auf 70 an.Nach Rücksprache mit einem Vertreter des Eigentümers des Wohnhauses wurde das Gebäude gegen 10 Uhr durch Polizeikräfte betreten und durchsucht. Darin wurden keine Personen festgestellt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch gegen Unbekannt aufgenommen, da der Verdacht besteht, dass Personen sich unberechtigt aufhielten, um die Plakate aufzuhängen.Die durchgeführte Spontanversammlung verlief friedlich und wurde kurz nach 11 Uhr beendet.
Quelle: Polizeidirektion Leipzig
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Tatort
- Bernhardstraße 28, Anger-Crottendorf, Leipzig