Fanmarsch in Jena: Pyrotechnik, Vermummung und Durchbruchsversuche — Polizei leitet Ermittlungen ein
Rund 1.000 Personen nahmen an dem nicht angemeldeten Fanmarsch teil. Ein Rettungswagen musste wegen der Situation einen Umweg über die A4 zum Klinikum nehmen.
Beim Thüringenderby zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt kam es bereits im Vorfeld zu einem nicht angemeldeten Fanmarsch mit mehreren Verstößen.
Rund 1.000 Personen aus der aktiven Heimfanszene versammelten sich in der Jenaer Innenstadt zu einem behördlich nicht angemeldeten, aber über soziale Medien beworbenen Fanmarsch. Aus dem Marsch heraus wurden pyrotechnische Erzeugnisse abgebrannt und verbotene Vermummungen festgestellt. Auf Höhe des Jobcenters kam es zu Durchbruchsversuchen auf die Stadtrodaer Straße.
Die Polizei musste gegenüber mehreren Personen unmittelbaren Zwang androhen und anwenden. Lagebedingt erfolgten Lautsprecherdurchsagen, in denen der mögliche Einsatz eines Wasserwerfers angedroht wurde.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Landespolizeiinspektion Jena
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, männlich
- Tatzeit
- 09.08.2026
- Tatort
- Jena