Computerbetrug mit Krypto-Anlage - Paar verliert zehntausende Euro
Ein Paar geriet an eine unseriöse Krypto-Investmentseite. Nach einem Anruf mit einem angeblichen Sicherheitsmitarbeiter erteilte es Push-TAN-Freigaben, woraufhin über einen eingerichteten Fernzugriff mehrere zehntausend Euro auf fremde Konten transferiert wur…
Auf der Suche nach einer lukrativen Anlagemöglichkeit in Kryptowährung ist ein Paar aus Mittelsachsen auf eine vielversprechende Internetseite gestoßen. Im weiteren Verlauf meldeten sie sich dort an und wurden durch die Betreiber per Telefon und E-Mails kontaktiert. Dem Paar wurden dann Anweisungen gegeben, was zu tun ist, um angelegtes Geld angeblich gewinnbringend zu vermehren. In dem Zusammenhang sollte das Paar auch Bilder des Personalausweises per Messenger-Dienst übermitteln. Später kam es zu einem Telefonat mit einem angeblichen Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung. Dieser hatte sich einen Fernzugriff auf den PC der Geschädigten und zu deren Online-Banking verschafft. Die Geschädigten wurden dann noch zu Freigaben im Push-TAN-Verfahren aufgefordert, die sie erteilten. So sind ohne deren Wissen mehrere zehntausend Euro auf fremde Konten transferiert worden. Erst als sie einen Anruf ihrer Bank erhielten, wo die Transaktionen der hohen Geldbeträge aufgefallen waren, flog der Betrug auf. Die Geschädigten erstatteten Anzeige bei der Polizei, die nun die Ermittlungen aufgenommen hat.
Die Polizei rät in dem Zusammenhang zur Vorsicht! Insbesondere bevor Sie sich auf Geldanlagen bei Plattformen im Internet einlassen, sollten Sie sich ausgiebig über diese Anbieter informieren. Mitunter sind zu unseriösen Plattformen im Internet schon Warnungen zu finden. Lassen Sie sich nicht von lukrativen Angeboten blenden! Werden Sie spätestens dann skeptisch, wenn vermeintliche Investitionsberater einen Fernzugriff auf Ihre Geräte fordern! Die Täter verschaffen sich damit Zugriff auf Ihre Daten und Passwörter oder installieren Schadsoftware. Geben Sie niemals unüberlegt TAN-Nummern frei! (ds)
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 2 Personen
- Tatort
- Lichtenberg