Telefonbetrug im Landkreis Meißen - Senior verliert 75.000 Euro
Telefonbetrüger riefen am Montag 14 Mal im Landkreis an. Ein 86-Jähriger schaltete nach einem Anruf angeblicher Bankmitarbeiter mehrfach TAN-Nummern frei und verlor 75.000 Euro. Alle übrigen Anrufe, darunter Schockanrufe, blieben erfolglos.
14 mal Betrugsversuche am Telefon im Landkreis – ein Mann verlor 75.000 Euro
Zeit: 06.10.2025, 09:00 Uhr bis 22:30 UhrOrt: Landkreis Meißen
Insgesamt 14 mal haben Telefonbetrüger am Montag im Landkreis versucht Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Einmal waren sie erfolgreich.
Die Täter riefen einen 86-Jährigen in Meißen an und gaben sich als Mitarbeiter einer Bank aus. Sie behaupteten, dass es Probleme mit dem Konto des Seniors gäbe. Um diese zu beheben, sollte der Mann mehrfach TAN-Nummern freischalten, was er auch tat. Die Betrüger gelangten so an 75.000 Euro.
In acht Fällen riefen die unbekannten Täter überwiegend ältere Menschen in Riesa an und behaupteten, dass deren Tochter, deren Sohn oder ein anderer Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte. Teilweise forderten sie mehrere zehntausend Euro Kaution. Weitere sogenannte Schockanrufe wurden der Polizei aus Priestewitz, Gröditz, Glaubitz und Meißen gemeldet. In allen Fällen erkannten die Angerufenen die Masche. Schaden entstand nicht.
In Nünchritz und Diera-Zehren versuchten Unbekannte mit einer anderen Vorgehensweise an Geld zu kommen. Sie behaupteten am Telefon, dass dringend Geld für eine medizinische Behandlung eines Angehörigen beziehungsweise eines Bekannten nötig wäre. Auch in diesen Fällen waren die Täter nicht erfolgreich, da die Angerufenen misstrauisch wurden und die Polizei informierten.
Quelle: Polizeidirektion Dresden
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, 86 Jahre, männlich
- Tatort
- Meißen
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 75,0k €