Volksverhetzung in Frankfurt - Versammlung nach antisemitischen Rufen aufgelöst
Während eines Aufzugs mit 500 Personen skandierten Teilnehmende antisemitische Parolen, was zur vorzeitigen Auflösung der Versammlung führte. Zwei Personen wurden identifiziert und Verfahren eingeleitet, nachdem zudem Pyrotechnik gezündet wurde.
Eine Versammlung startete um 14:00 Uhr mit etwa 500 Teilnehmenden am Börsenplatz und einem Aufzug bis zum Alfred-Brehm-Platz. Im Laufe des Aufzuges kam es zu antisemitischen Ausrufen, unter anderem "Kindermörder Israel" und "Tod Israel" aus der Versammlung heraus. Durch Polizeikräfte wurde der Aufzug unmittelbar angehalten, auf die Versammlungsleiterin eingewirkt und die Teilnehmenden mit Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, solche Aufrufe zu unterlassen. Beschränkend wurde die Auflösung der Versammlung bei weiteren gleichgelagerten Äußerungen angedroht. Gegen 16:35 Uhr kam es durch eine weitere Person zum Aufruf der Vernichtung Israels, woraufhin die Versammlung durch die Polizei Frankfurt gegen 16:45 Uhr am Alfred-Brehm-Platz aufgelöst wurde. Die Versammlungsteilnehmenden verließen daraufhin die Örtlichkeit. Im Kontext der beschriebenen antisemitischen Äußerungen wurde die Identität zweier Personen festgestellt und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Verlaufe der Abwanderung wurde Pyrotechnik gezündet.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Tatzeit
- 14.03.2026 um 14:00 Uhr
- Tatort
- Innenstadt, Frankfurt
- Motiv
- Hass