Fahnder räumen in einer abgebrannten Zechhalle eine Cannabisplantage mit mehreren hundert Pflanzen ab
Die Plantage erstreckte sich über mehrere Räume, zahlreiche Pflanzen fielen schon dem Feuer zum Opfer. Jetzt prüfen Ermittler den Wirkgehalt, als Brandursache gilt wohl ein technischer Defekt.
In Schutzanzügen und mit Atemmasken haben Kriminalbeamte eine Cannabisplantage aus einer abgebrannten Zechhalle getragen.
Die Feuerwehr war beim Löschen am Sonntag, 10. Mai, in der Lagerhalle des stillgelegten Zechbetriebs auf den illegalen Anbau gestoßen. Am Dienstag betraten die Ermittler den seit dem Brandtag rund um die Uhr bewachten Hallenkomplex, unterstützt von Feuerwehr und THW, die die Bereiche zuvor freigeräumt und gesichert hatten.
Die Plantage erstreckte sich über mehrere Räume. Die Beamten sicherten eine hohe dreistellige Zahl von Cannabispflanzen samt elektrischem Equipment, viele weitere Pflanzen hatte das Feuer vernichtet.
Jetzt steht der Wirkgehalt der Pflanzen auf dem Prüfstand, erst dann lässt sich ihr Wert beziffern. Wer den Anbau betrieb, ist ebenso offen wie die Brandursache, die laut Polizei vermutlich auf einen technischen Defekt zurückgeht.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein
Der Fall
2 Meldungen · 10. bis 13. MaiWie es begann · Erstmeldung ·
Kurz nach 07:00 Uhr bemerkte jemand den Brand in dem stillgelegten Gebäude, die Feuerwehr musste sich Zugang erzwingen. Die Hitze macht die Statik unsicher, eine Begutachtung ist noch nicht möglich.
Zur Meldung →Erstmeldung
Feuer in stillgelegter Zechenhalle bringt Cannabisplantage ans Licht - Kripo ermittelt, Brandursache offenNachtrag
Fahnder räumen in einer abgebrannten Zechhalle eine Cannabisplantage mit mehreren hundert Pflanzen abDiese Meldung
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatort
- Eiserfeld, Siegen
- Motiv
- Drogen