Störungen journalistischer Arbeit und strafbare Sprechchöre bei Kundgebung
Bei einer Kundgebung am Oranienplatz mit bis zu 600 Teilnehmenden wurden mehrfach Fahnen und Palästinensertücher vor Kameraobjektive gehalten und so journalistische Arbeit gestört. Zudem kam es zu Sprechchören mit strafbarem Inhalt.
Bei einer Kundgebung am Oranienplatz mit dem Titel „Gegen den Völkermord in Gaza“, die gegen 15:20 Uhr mit 220 Teilnehmenden begann und in der Spitze 600 Teilnehmende zählte, kam es mehrfach zu Störungen journalistischer Arbeit, indem Fahnen und Palästinensertücher vor die Objektive von Kameras gehalten wurden. Daraufhin wurde der Versammlungsleiter durch Einsatzkräfte angewiesen, auf seine Teilnehmenden einzuwirken, dies zu unterlassen. Es wurden Sprechchöre mit strafbarem Inhalt skandiert und entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die Kundgebung endete gegen 17:50 Uhr mit 300 Teilnehmenden.
Quelle: Polizei Berlin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person
- Tatort
- Oranienplatz, Berlin