Sexuelle Belästigung und Freiheitsberaubung am Arbeitsplatz in München
Ein 63-Jähriger fotografierte einer 39-jährigen Kollegin gegen ihren Willen unter das Oberteil und sperrte sie in einem Raum ein. Ein Mitarbeiter befreite sie, der Mann wurde wegen sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung angezeigt.
Am Donnerstag, 01.05.2025, gegen 14:30 Uhr, befand sich ein 63-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einer 39-jährigen Arbeitskollegin mit Wohnsitz im Landkreis Freising in einem Nebenraum ihres gemeinsamen Arbeitsplatzes.
Dort fotografierte der 63-Jährige mit einem Mobiltelefon der 39-Jährigen gegen ihren Willen unter ihr getragenes Oberteil und verließ anschließend den Nebenraum. Dabei verschloss er von außen die Tür, so dass die 39-Jährige alleine eingesperrt wurde. Nachdem die 39-Jährige um Hilfe rief, wurde ein Mitarbeiter auf sie aufmerksam und schloss die Tür auf. Die 39-Jährige blieb hierbei unverletzt.
Ein auf die Situation aufmerksam gewordener Zeuge verständigte den Polizeinotruf 110. Eintreffende Polizeibeamte nahmen daraufhin den 63-Jährigen fest. Er wurde im Anschluss zu einer Polizeiinspektion gebracht. Zudem wurde er erkennungsdienstlich behandelt und eine DNA-Entnahme veranlasst. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 63-Jährige wieder entlassen. Er wurde wegen sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung angezeigt.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeipräsidium München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 63 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 39 Jahre, weiblich
- Tatort
- Englischer Garten, München
- Motiv
- Sexuell