Rettungseinsatz in Heiligenhaus behindert - 57-Jähriger festgenommen
Ein alkoholisierter 57-Jähriger bedrängte kurz nach 21 Uhr die Crew eines Rettungswagens und griff anschließend Polizisten an, bis er fixiert wurde. Der Einschreitversuch seines Sohnes führt zu einem Ermittlungsverfahren wegen Gefangenenbefreiung.
Am Samstag, 31. Mai 2025, nahm die Polizei in Heiligenhaus einen 57-Jährigen in Gewahrsam, der die Besatzung eines Rettungswagens bei einem Notfalleinsatz behindert hatte. Auch die Einsatzkräfte der Polizei ging er aggressiv an und beleidigte sie.
Das war nach aktuellen Erkenntnissen geschehen:
Kurz nach 21 Uhr meldete sich die Sanitäterin eines Rettungswagens bei der Polizei und gab an, bei der Versorgung einer hilflosen Person in der Stettiner Straße habe ein aggressiver Störer die Rettungskräfte bedrängt und behindert.
Auch gegenüber den Beamtinnen und Beamten der Polizei verhielt sich der alkoholisierte 57-jährige Türke aggressiv und unkooperativ. Er griff die Polizisten an und leistete Widerstand, so dass er schließlich fixiert werden musste. Dies versuchte der ebenfalls anwesende Sohn des Störers zu verhindern - ein Ermittlungsverfahren wegen Gefangenenbefreiung ist nun die Folge.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten sowie zum Schutz seiner Person wurde der Störer dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Verfahren.
Quelle: Polizei Mettmann
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 57 Jahre, männlich, türkisch
- Opfer
- 2 Personen
- Tatort
- Stettiner Straße, Heiligenhaus