Festnahme in Aachen - Gesuchter Schleuser mit Cannabis bei Einreise
Bei Grenzkontrollen auf der A44 nahmen Bundespolizisten einen 59-Jährigen fest, gegen den ein Untersuchungshaftbefehl wegen Einschleusens von Ausländern bestand. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten knapp anderthalb Gramm Marihuana, das beschlagnahmt wurde.
Die Bundespolizei hat am 05.03.25 einen polizeibekannten Mann aus der Demokratischen Republik Kongo bei seiner Einreise nach Deutschland festgenommen. Der 59-Jährige wurde aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls gesucht, der von der Staatsanwaltschaft Aachen wegen des Einschleusens von Ausländern erlassen wurde.
Die Festnahme erfolgte auf der Bundesautobahn 44, als der Mann aus Belgien kommend mittels Pkw einreiste. Bundespolizisten führten Kontrollen im Rahmen der wiedereingeführten Grenzkontrollen durch und stellten fest, dass gegen den Mann ein aktueller Untersuchungshaftbefehl vorlag. Die Beamten handelten umgehend und nahmen den Gesuchten fest.
Im Zuge der Durchsuchung des Mannes vor Ort wurden zudem zwei Verpackungstütchen mit knapp anderthalb Gramm Marihuana festgestellt.
Der Kongolese wurde wegen der Einfuhr von Cannabis belehrt und beanzeigt. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt.
Der Untersuchungshaftbefehl wurde ihm im Zuge der weiteren Bearbeitung mittels Dolmetscher eröffnet. Er wurde festgenommen und dem Gewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen zugeführt.
Die Festnahme ist ein weiteres Beispiel dafür, dass wir konsequent gegen Personen vorgehen, die sich der Justiz entziehen wollen.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 59 Jahre, männlich, kongolesisch
- Tatort
- A44, Aachen