Tötungsdelikt in Rostock - Polizei sucht Zeugen zu gelber Kiste
Durch massive stumpfe Gewalteinwirkung verstarb ein 44-jähriger Mann bereits im November 2025, dessen Leiche später in einer gelben, auf Räder montierten Mörtelwanne im Wald abgelegt wurde. Ein 39-jähriger Tatverdächtiger ist bereits festgenommen.
Nach dem Fund eines Leichnams am 28. Februar 2026 in einer auffälligen gelben Kiste in einem Waldstück in der Albert-Einstein-Straße bittet die Polizei erneut die Bevölkerung um Mithilfe.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Geschädigte bereits Mitte November 2025 infolge massiver stumpfer Gewalteinwirkung verstarb. Inzwischen konnte der Mann durch eine daktyloskopische Untersuchung identifiziert werden. Es handelt sich um einen 44-jährigen polnischen Staatsbürger.
Weiterhin ungeklärt ist, wann genau der Leichnam zum Fundort verbracht wurde. Im Fokus der Ermittlungen steht daher insbesondere die auffällige gelbe Kiste bzw. Mörtelwanne. Diese war zuvor auf ein Gestell mit Rädern montiert worden, sodass sie im Zeitraum von November 2025 bis Ende Februar 2026 händisch oder mithilfe eines Fahrrads zum Fundort gebracht worden sein könnte.
Die Polizei sucht daher dringend Zeugen zu folgenden Fragestellungen:
Bereits am 2. März 2026 wurde nach intensiven Ermittlungen ein 39-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock erließ das Amtsgericht Rostock Haftbefehl gegen den deutschen Beschuldigten. Er ist weiterhin dringend tatverdächtig.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 39 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 1 Person, 44 Jahre, männlich, polnisch
- Tatzeit
- 15.11.2025
- Tatort
- Albert-Einstein-Straße, Südstadt, Rostock