Verfolgungsfahrt in Flensburg - Fahrer ohne Führerschein
Ein 43-Jähriger ignorierte am Abend des 2. Juni 2026 auf der B200 die Anhaltesignale der Bundespolizei und flüchtete. In einer Sackgasse stoppte er und rannte zu Fuß weiter, wurde aber nach 150 Metern eingeholt. Er hatte seit Ende 2024 keinen Führerschein, die Kennzeichen waren gefälscht.
Gestern Abend gegen 19.30 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei ein VW Passat auf der B 200 auf. Eine fahndungsmäßige Abfrage des Autokennzeichen ergab Unregelmäßigkeiten.
Die Beamten wollten den PKW an der Abfahrt Jarplund stoppen und gaben Anhaltesignale. Der Fahrer folgte zunächst, beschleunigte dann und ignorierte die Anhaltesignale. Im Bereich Heideland musste dieser dann in einer Sackgasse stoppen, stieg aus und flüchtete. Die 17-jährige Beifahrerin blieb im Fahrzeug sitzen.
Ein Bundespolizist konnte ihn jedoch nach 150m einholen und nahm ihn vorläufig fest. Es stellte sich heraus, dass der 43-Jährige seit Ende 2024 keinen Führerschein hatte. Des Weiteren stellten die Bundespolizisten fest, dass die Kennzeichen gefälscht waren. Auf dem Nummernschild mit SL-Zulassung waren Plaketten aus Nordfriesland angebracht (siehe Bild).
Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 0,06. Der Fahrer gab jedoch an, am Vortag Rauschgift konsumiert zu haben. Eine Streife des 1. Polizeireviers wurde hinzugerufen. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
Den Fahrer erwarten nun Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 43 Jahre, männlich
- Tatort
- B200, Jarplund, Flensburg