Fahrgast greift Bundespolizisten in Paderborn an - Beamter verletzt
Ein alkoholisierter 56-Jähriger ohne Fahrschein beleidigte Bundespolizisten am Bahnsteig als Nazis, versuchte sie zu schlagen und wurde gefesselt zur Wache gebracht. Dort griff er erneut an und verletzte einen Beamten am Kopf, der dienstunfähig wurde.
Ein vermeintlicher Routineeinsatz wegen eines fehlenden Fahrscheins ist am Dienstagabend (14. Oktober) schmerzhaft eskaliert.
Weil ein 56-jähriger Deutscher im Regionalexpress von Kassel nach Paderborn keinen Fahrschein vorweisen konnte, forderte der Zugbegleiter die Bundespolizei an. Am Bahnsteig beschimpfte der alkoholisierte 56-Jährige die Bundespolizisten als Nazis und überzog sie mit Beleidigungen. Als er die Beamten zu schlagen versuchte, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt zur Wache gebracht. Hier griff er trotz gefesselter Hände erneut an und traf einen Bundespolizisten mit dem Ellenbogen am Kopf. Der Beamte wurde dabei verletzt und war nicht mehr dienstfähig. Gegen den Beschuldigten aus dem hessischen Habichtswald wurde ein umfangreiches Strafverfahren eingeleitet. Sein aggressives Verhalten wurde beweissicher mit Bodycams aufgezeichnet.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 56 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 1 Person
- Tatort
- Paderborn