Verdacht auf Brandstiftung in Böblinger Unterkunft
Ein 28-jähriger Bewohner zündete am Dienstag gegen 17:10 Uhr in seinem Zimmer mutmaßlich Verpackungsmüll an. Ein Mitbewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Der 28-Jährige wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht, Sachschaden rund 1000 Euro.
Mehrere Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten am Dienstag (12.08.2025) gegen 17:10 Uhr in die Schönaicher Straße in Böblingen aus, nachdem Anwohner einer Obdachlosen- und Asylunterkunft eine Rauchentwicklung aus einem Zimmer gemeldet hatten. Gemäß den ersten Ermittlungen zündete ein 28 Jahre alter Anwohner auf dem Fußboden seines Zimmers mutmaßlich einen Haufen Verpackungsmüll an und verließ anschließend die Unterkunft. Die Feuerwehr konnte die qualmenden Gegenstände schnell löschen. Ein 29-jähriger Anwohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 21:00 Uhr meldeten dann die Anwohner, dass der 28-Jährige in die Unterkunft zurückgekehrt sei. Die alarmierte Streifenwagenbesatzung fand den Mann in der Küche der Unterkunft vor. Er hatte sämtliche Herdplatten eingeschalten, mutmaßlich um ein Ei zu kochen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 28-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.
Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 28 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 29 Jahre, männlich
- Tatort
- Schönaicher Straße, Böblingen
- Schaden
- 1,0k €