Zwei Tote durch Kohlenmonoxid in Höxter-Lüchtringen
Zwei rumänische Erntehelfer starben am 7. Mai in ihrer Unterkunft; als Todesursache wurde eine Kohlenmonoxidvergiftung begründet. Der Gasdurchlauferhitzer war weder zugelassen noch fachgerecht installiert. Der 42-jährige Eigentümer steht unter Verdacht.
Am vergangenen Mittwoch, 7. Mai, starben - wie bereits berichtet - zwei rumänische Staatsangehörige, eine 19-jährige Frau und ein 23-jähriger Mann, die als Erntehelfer beschäftigt und in einem Haus in Höxter-Lüchtringen untergebracht waren. Am gestrigen Tage, dem 14.05.2025, ist auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Paderborn die Obduktion durch die Rechtsmedizin in Münster erfolgt. Der Verdacht einer tödlichen Kohlenstoffmonoxidvergiftung konnte dabei durch die Rechtsmediziner begründet werden, es stehen jedoch noch Blutuntersuchungen der Verstorbenen aus.
Nach derzeitigem Stand der polizeilichen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der im Haus installierte Gasdurchlauferhitzer weder für den dortigen Betrieb zugelassen noch fachgerecht installiert worden ist. Zu diesem Ergebnis kommt das vorläufige Gutachten eines von der Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft hinzugezogenen Gutachters. Der Tatverdacht richtet sich derzeit insbesondere gegen den Hauseigentümer, einen 42-jährigen Mann aus Rumänien. Ermittelt wird wegen fahrlässiger Tötung. Die Ermittlungen dazu dauern an.
Die Polizei appelliert an dieser Stelle, dass Gasdurchlauferhitzer eine hohe Gefahr darstellen, wenn sie nicht von Fachpersonal ordnungsgemäß angeschlossen werden.
Quelle: Kreispolizeibehörde Höxter
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 42 Jahre, männlich, rumänisch
- Opfer
- 2 Personen, 19/23 Jahre, rumänisch
- Tatort
- Lüchtringen, Höxter