Schleusungsverdacht auf der BAB 44 - Fahrer in Untersuchungshaft
Bei einer Kontrolle auf der BAB 44 fand die Bundespolizei in einem Auto acht Insassen, die sich nicht ausweisen konnten. Gefunden wurden zwei indische Reisepässe und eine fremde Duldung. Wegen Schleusungsverdachts kam der 35-Jährige in Untersuchungshaft.
Ein 35-jähriger Inder befuhr die BAB 44 aus Belgien kommend und wurde durch die Bundespolizei kontrolliert. In dem Fahrzeug befanden sich -7- weitere Personen. Keiner der insgesamt 8 Personen konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Das Fahrzeug wurde durchsucht. Hierbei fanden die Beamten zwei indische Reisepässe. Ein weiteres, deutsches Aufenthaltsdokument (Duldung), welches keinem der Insassen gehörte, wurde aufgefunden. Es bestand der Verdacht der Schleusung. Alle Personen wurden der Dienststelle zugeführt, wo sie durchsucht und vernommen wurden. Ferner wurden mehrere Mobiltelefone sichergestellt. Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsstaatsanwalt wurde der 35-Jährige zwecks Haftvorführung am Folgetag festgenommen. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen dauern an.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 35 Jahre, männlich, indisch
- Tatort
- BAB 44, Aachen