Schockanruf-Betrug in Rostock - Zwei Frauen verloren mehrere tausend Euro
Betrüger täuschten am Telefon einen festgenommenen Angehörigen vor und forderten eine hohe Kaution. Zwei Frauen (90 und 72 Jahre) übergaben jeweils mehrere tausend Euro in bar an Mittelsmänner, die persönlich erschienen oder sie zu einem Übergabeort lotsten.
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock kam es am 09. Mai 2025 zu mehreren betrügerischen Anrufen, bei denen Täter gezielt versuchten, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an Geld zu gelangen. Insgesamt wurden der Polizei neun solcher Fälle gemeldet - in zwei Fällen konnten die Betrüger höhere Geldsummen erbeuten.
Die Vorgehensweise war in allen Fällen identisch: Die Geschädigten erhielten einen Anruf von einer unbekannten Person, die vorgab, ein naher Angehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und sei daraufhin festgenommen worden. Um eine angebliche Haftverschonung zu erreichen, wurde den Opfern erklärt, sie müssten eine hohe Kaution zahlen.
Zwei Frauen aus Rostock - 90 und 72 Jahre alt - glaubten den dramatischen Schilderungen und übergaben jeweils mehrere tausend Euro in bar an unbekannte Mittelsmänner, die persönlich an der Haustür erschienen oder das Opfer zu einem Übergabeort lotsten.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass solche Anrufe immer ein Betrugsversuch sind. Polizeibeamte oder andere Behörden fordern niemals telefonisch Kautionszahlungen oder Übergaben von Bargeld.
Die Polizei rät:
Die Polizei bittet Angehörige darum, insbesondere ältere Familienmitglieder über diese Masche aufzuklären. Nur durch gemeinsame Wachsamkeit kann verhindert werden, dass weitere Menschen Opfer dieser Betrugsart werden.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 2 Personen, 72-90 Jahre, weiblich
- Tatort
- Rostock