Motorbootfahrer übersieht Paddler im Rhein - die Schiffsschraube fügt einem Jugendlichen Schnittwunden zu
Die Schwimmweste bewahrte den Teenager vor Schlimmerem, ein Bademeister zog ihn aus dem Wasser. Auch sein Begleiter brauchte Behandlung, beide fuhren ins Klinikum.
Ein Bademeister sah es direkt vom Ufer aus: Ein Motorboot kam einem Paddler gefährlich nahe, die Schiffsschraube verletzte den Jugendlichen.
Am 30. Juli gegen 14:15 Uhr war ein Teenager mit seinem Stand-Up-Paddle auf dem Rhein unterwegs, im Bereich des Konstanzer Rheinstrandbads. Ein Motorbootfahrer übersah ihn wegen Unachtsamkeit und des erhöhten Schiffsverkehrs. Der Jugendliche stürzte ins Wasser und touchierte die Schiffsschraube.
Die Schwimmweste hielt ihn oben und ließ ihn seitlich am Boot vorbeigleiten, statt ihn darunter zu ziehen. Er zog sich Schnittverletzungen an Bein und Fuß zu, die später genäht werden mussten. Der Bademeister kam ihm im Wasser zu Hilfe und brachte ihn an Land, die Besatzung des Rettungswagens versorgte ihn weiter.
Auch ein Begleiter des Jugendlichen verlor beim Anblick der Verletzungen das Bewusstsein und brauchte Behandlung. Beide fuhren ins Klinikum Konstanz, die Wasserschutzpolizei dokumentierte den Unfall.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Einsatz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Opfer
- 2 Personen, männlich
- Tatort
- Konstanz