Gefälschte Rechnung beim Zoll in Konstanz - Mann wollte Abgaben sparen
Ein 31-Jähriger legte beim Zollamt eine gefälschte Rechnung vor und gab für einen in der Schweiz gekauften Range Rover nur 9.400 statt tatsächlicher 12.500 Euro an. Nach Zahlung der 3.900 Euro Abgaben wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.
Konstanz: Ein 31-jähriger deutscher Staatsangehöriger versuchte vergangenen Monat Zollabgaben für einen in der Schweiz gekauften Range Rover durch eine gefälschte Rechnung zu sparen.
Der Mann legte beim Zollamt Konstanz-Autobahn eine Zollanmeldung vor, in der er den Wert des Fahrzeugs mit 9.400 Schweizer Franken angab. Die Zöllner stellten jedoch fest, dass gleichwertige Fahrzeuge deutlich höher gehandelt werden. Konfrontiert mit diesem Befund, gab der in Bayern lebende Mann zu, die Rechnung selbst erstellt zu haben. Tatsächlich hatte er 12.500 Euro für den Wagen bezahlt.
Sonja Müller, Pressesprecherin des Hauptzollamts Singen, erklärte: "Um ein in der Schweiz gekauftes Auto in Deutschland zulassen zu können, ist eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich. Diese wird vom Zoll aber nur dann ausgestellt, wenn das Fahrzeug beim Zoll angemeldet und die Einfuhrabgaben gezahlt werden."
Gegen den Mann wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Nachdem er die Abgaben in Höhe von 3.900 Euro gezahlt hatte, konnte er seine Fahrt fortsetzen.
Das Steuerstrafverfahren wurde zur weiteren Bearbeitung an die zuständige Straf- und Bußgeldstelle des Hauptzollamts Karlsruhe weitergeleitet.
Quelle: Hauptzollamt Singen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 31 Jahre, männlich, deutsch
- Tatort
- Konstanz
- Schaden
- 3,9k €