Brandstiftung in Lippetal-Lippborg - Mehrere Feuer in Unterkunft gelegt

In einer kommunalen Unterkunft wurden in der Nacht drei Feuer gelegt, indem Kleidungsstücke im Flur und Gemeinschaftsraum angezündet wurden. Durch das Blockieren eines Fluchtwegs entstand Lebensgefahr, doch alle Bewohner blieben unverletzt.

Lippetal-LippborgNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
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In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es um 0:51 Uhr in der Hauptstraße in Lippetal-Lippborg zu mehreren Bränden in einer kommunalen Unterkunftseinrichtung (KUE). Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 21-jähriger Mann aus der Ukraine drei Feuer gelegt haben.

Der Tatverdächtige entzündete mutmaßlich Kleidungsstücke, die er zunächst im Flur sowie an zwei weiteren Stellen in einem Gemeinschaftsraum in Brand setzte. Die Brandstellen befanden sich unmittelbar vor einem Fluchtweg, sodass für die Bewohner eine erhebliche Gefahr bestand, da ein Verlassen des Gebäudes zeitweise nicht möglich gewesen wäre. Zudem soll der Tatverdächtige eine Tür verbarrikadiert haben, wodurch die Räumlichkeiten zunächst nicht betreten werden konnten.

Die Bewohner wurden durch das Auslösen der Brandmeldeanlage geweckt und konnten die Brände noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit eigenen Mitteln löschen. Verletzt wurde nach derzeitigen Erkenntnissen niemand.

Die Polizei nahm den mutmaßlichen Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern an. Es wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt.

Weitere Angaben können derzeit noch nicht gemacht werden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Soest

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 21 Jahre, männlich, ukrainisch
Tatzeit
17.01.2026 um 00:51 Uhr
Tatort
Hauptstraße, Lippetal-Lippborg

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