Mädchen (16) räumt ein, dass sie eine Vergewaltigung nur vorgetäuscht hat - jetzt ermittelt die Polizei gegen sie
Die Beamten stießen bei ihren Ermittlungen auf Widersprüche im Tatablauf und kamen der jungen Frau so auf die Spur. Die angebliche Tat hatte sich Ende Juni ereignet.
Eine öffentliche Toilette am Charlottenplatz war im Juni Schauplatz eines Verbrechens, das nie stattgefunden hat.
In der Nacht zum Samstag, 27. Juni, erstattete eine 16-Jährige Anzeige: Sie sei dort vergewaltigt worden. Die Polizei nahm die Meldung ernst und begann zu ermitteln.
Im Laufe der Nachforschungen ergaben sich Widersprüche im Tatablauf, sodass erhebliche Zweifel an der Geschichte aufkamen. In einer Vernehmung räumte die junge Frau schließlich ein, dass die Vergewaltigung vorgetäuscht war.
Gegen die 16-Jährige läuft nun ein Verfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Stuttgart
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 16 Jahre, weiblich
- Tatort
- Mitte, Stuttgart