Überladener Sprinter auf der B30 bei Achstetten aus dem Verkehr gezogen
Die Polizei stoppte einen Mercedes Sprinter mit teils unzureichend gesicherten Gerüstteilen. Der 3,5-Tonner wog über 4,9 Tonnen – rund 42 Prozent Überladung. Erst nach Teilentladung durfte der 56-jährige Fahrer weiterfahren; ihn erwarten Bußgeld und Punkte.
Um 11.15 Uhr fiel der Polizei auf der B30 bei Achstetten ein Lastwagen auf. Deshalb wurde der Fahrer und sein Mercedes Sprinter auf einem Parkplatz genauer unter die Lupe genommen. Der 56-jährige Fahrer hatte Gerüstteile geladen, die teilweise nicht ausreichend gesichert waren. Bei einer Überprüfung des 3,5 Tonner stellte sich zudem heraus, dass das tatsächliche Gewicht bei über 4,9 Tonnen lag. Somit war das Fahrzeug mit rund 42 % deutlich überladen. Die Beamten des Verkehrsdienstes Laupheim unterbanden die Weiterfahrt des Mannes. Erst als er seine Ladung teilweise abgeladen hatte, um die 3,5 Tonnen zu gewährleisten, durfte er weiterfahren. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige mit einem Bußgeld von mindestens 225 Euro sowie einem Punkt im Fahreignungsregister. Für die unzureichend gesicherte Ladung kommt außerdem noch eine Bußgeld von 60 Euro sowie ein weiterer Punkt dazu.
"Viele Fahrzeugführer unterschätzen die Gefahr, die bei Überladung oder falscher Beladung des Fahrzeugs ausgeht. Die Fahrstabilität nimmt ab und das Fahrzeug kann in Kurven ausbrechen, außerdem verlängert sich der Bremsweg deutlich. Damit gefährdet man nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer und riskiert schwerwiegende Folgen", sagt Thomas Rau, Polizeihauptkommissar vom Verkehrsdienst Laupheim.
++++1525089 (JC)
Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Polizeipräsidium Ulm
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 56 Jahre, männlich
- Tatort
- B30, Achstetten