Flucht vor Haftbefehl in Stendal - Mann schwer verletzt

Ein 36-Jähriger sprang aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Obergeschoss, um sich der Vollstreckung eines Haftbefehls zu entziehen. Er erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

StendalSachsen-AnhaltVeröffentlicht am
0

Flucht vor der Vollstreckung eines Haftbefehls

Stendal, Frommhagenstraße, 09.06.2026, 09:25 Uhr

Die Polizeibeamten verlegten zu der Wohnanschrift eines 36-jährigen Deutschen in der Frommhagenstraße in Stendal, um dort einen Haftbefehl, welcher Anfang Juni erlassen wurde, zu vollstrecken. Der Gesuchte soll eine mehrmonatige Freiheitsstrafe wegen des Besonders schweren Diebstahls verbüßen. Im Rahmen der Aufklärungsmaßnahmen ergaben sich vor Ort Anhaltspunkte, dass sich der 36-Jährige in seiner Wohnung im zweiten Obergeschoss aufhält. Auf das mehrmalige Klingeln, Klopfen und auf die Rufe der Polizeibeamten reagierte jedoch niemand. Aus diesem Grund wurde die Wohnung mit Hilfe eines Schlüsseldienstes im Beisein der Polizeibeamten geöffnet. In der Wohnung konnte zunächst keine Person festgestellt werden. Die Polizeibeamten stellten anschließend bei der Begehung der Wohnung fest, dass ein Zimmerfenster geöffnet war und in weiterer Folge konnten sie den 36-Jährigen auf dem Gehweg an der Frommhagenstraße auffinden. Dieser ist aus dem Fenster seiner Wohnung gesprungen, um sich der Vollstreckung des Haftbefehls zu entziehen. Aufgrund der Verletzungen des 36-Jährigen wurde umgehend die Rettung informiert. Anschließend wurde er mit lebensbedrohlichen Verletzungen mittels Rettungshubschrauber in ein auswärtiges Krankenhaus verbracht.

Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt