Anlagebetrug in Marienberg - Senior verliert 38.000 Euro
Ein Senior aus Lauterbach überwies zwischen Februar und Juni 2026 insgesamt über 38.000 Euro an Betrüger, die ihm hohe Gewinne mit Kryptowährungen versprachen. Nach Zahlung weiterer Gebühren brach der Kontakt ab. Die Polizei warnt vor unseriösen Geldanlagen.
Zehntausende Euro bei Anlagebetrug verloren
Zeit: 12.02.2026, 12:00 Uhr bis 15.06.2026, 12:00 UhrOrt: Marienberg, OT Lauterbach
(1788) Ein Senior aus Lauterbach erstattete am Dienstag Anzeige bei der Polizei, nachdem er im Glauben an hohe Gewinne aus einer Geldanlage eine fünfstellige Summe ins Ausland überwiesen hatte.
Der Senior war im Februar 2026 im Internet auf ein vermeintliches Anlagemodell für Kryptowährungen aufmerksam geworden. In der Folge überwies er zunächst rund 2.500 Euro, um sein Geld gewinnbringend anzulegen. Als er sich später die angeblichen Gewinne auszahlen lassen wollte, forderte eine vermeintliche Anlageberaterin weitere tausende Euro als Gebühr in Form einer angeblichen Steuervorauszahlung. Der Mann kam den Forderungen nach und überwies weitere Geldbeträge. Nachdem der Kontakt zu den Betrügern schließlich abbrach, erstattete er Anzeige bei der Polizei. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits mehr als 38.000 Euro überwiesen.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, weiblich
- Opfer
- 1 Person, männlich
- Tatort
- Lauterbach, Marienberg
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 38,0k €