Streit um Hund eskaliert: 56-Jähriger erleidet Gesichtsverletzungen, Nachbarin und Sohn sehen Strafanzeige entgegen
Nach einer Polizeikontrolle wegen eines vermeintlich alleingelassenen Hundes stellt der Besitzer seine Nachbarin zur Rede. Der Streit endet in Handgreiflichkeiten.
Ein Streitgespräch eskaliert in Weilstetten bei Balingen, ein 56-Jähriger erleidet dabei Gesichtsverletzungen.
Auslöser war eine Meldung einer 65-jährigen Frau bei der Polizei am Samstagmittag gegen 15.30 Uhr. Sie sorgte sich um den augenscheinlich alleingelassenen Hund ihres 56-jährigen Nachbarn. Die Einsatzkräfte überprüften das Wohlergehen des Tieres, sahen aber keinen Grund für ein sofortiges Einschreiten.
Nachdem die Polizei den Einsatzort verlassen hatte, stellte der 56-Jährige seine Nachbarin zur Rede. Es kam zu einem Streitgespräch zwischen ihm, der 65-Jährigen und deren 32-jährigen Sohn. Der Streit eskalierte, der 56-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und wurde vom Rettungsdienst medizinisch erstversorgt. Auf eine Untersuchung in einer Klinik verzichtete er.
Sowohl die 65-Jährige als auch ihr 32-jähriger Sohn sehen nun einer Strafanzeige entgegen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 65, 32 Jahre, weiblich
- Opfer
- 1 Person, 56 Jahre, männlich
- Tatort
- Weilstetten, Balingen
- Motiv
- Streit