Zoll findet neun Kilo Kokain in Schuhen und Lutschern - 68-Jähriger in U-Haft
Zollhunde schlugen am Flughafen an. Der Reisende aus Brasilien hatte das Rauschgift in Gepäckstücken versteckt, teils getarnt als Süßigkeiten.
Zollhunde haben am Flughafen Düsseldorf einen ungewöhnlichen Schmuggelversuch aufgedeckt: Ein 68-jähriger Reisender hatte rund neun Kilogramm Kokain im Gepäck.
Der Mann war aus Brasilien über Lissabon eingereist und wollte den Zollbereich über den grünen Ausgang verlassen. Die Hunde „Jerry Lee“ und „Oleg“ schlugen bei einem Koffer an, der dem ungarischen Staatsangehörigen zugeordnet werden konnte. Eine Röntgenuntersuchung bestätigte den Verdacht.
In Schuhen, Rucksäcken und Handtaschen waren etwa sechs Kilogramm Kokain versteckt. Vier Packungen vermeintlicher Lutscher enthielten weitere rund drei Kilogramm, getarnt durch eine rote Glasur. Das Rauschgift wurde sichergestellt, der Mann festgenommen.
Am 30. Juli wurde er dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Zollfahndungsamt Essen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 68 Jahre, männlich, ungarisch
- Tatzeit
- 29.07.2026
- Tatort
- Düsseldorf