Drogenfund in Weil am Rhein - Zwölf Kilogramm Marihuana in Fernreisebus sichergestellt

Bei der Kontrolle eines aus Barcelona kommenden Fernbusses entdeckten Zöllner zwölf Kilogramm Marihuana in zwei herrenlosen Gepäckstücken. Ein Reisender wurde als Besitzer identifiziert, festgenommen und sitzt nun aufgrund eines Haftbefehls in Haft.

Weil am RheinBaden-WürttembergVeröffentlicht am
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Zollkontrolle am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn

Bei einer Kontrolle eines über das Zollamt Weil am Rhein-Autobahn am 29. März 2026 einreisenden Fernbusses, welcher in Barcelona gestartet war, stießen Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Lörrach auf einen Koffer, welcher zunächst keinem der Businsassen zuzuordnen war. Auch stellten die Beamtinnen und Beamten in der Ablage über dem Sitzplatz eines Fahrgastes einen Rucksack fest, der diesem, so seine Erklärung, ebenfalls nicht gehöre, er habe nur eine Einkaufstasche bei sich. Die Beamten öffneten beide Gepäckstücke und stießen im Koffer auf 15 in Plastikfolie verschweißte rechteckige Päckchen, im Rucksack auf ein weiteres, welches identisch verpackt war. Augenscheinlich enthielten die Päckchen alle Marihuana. Insgesamt rund zwölf Kilogramm. Die Antworten des Reisenden mit der Einkaufstasche auf die Fragen der Zollbediensteten und die Gesamtumstände begründeten den Verdacht, dass er der Besitzer der beiden kontrollierten Gepäckstücke sei. Die Zollbeamten nahmen den Mann deshalb nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lörrach vorläufig fest und leiteten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Cannabis in einem besonders schweren Fall ein. Gegen den Tatverdächtigen wurde durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Lörrach am 30.März 2026 ein Haftbefehl erlassen und der Tatverdächtige hiernach in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Das Zollfahndungsamt Stuttgart hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Hauptzollamt Lörrach