Tür öffnet sich im ICE bei 200 km/h - Zug bremst not, 238 Reisende müssen den Zug verlassen
Die Polizei suchte mit Drohne, Helikopter und Hundestaffel die Strecke ab, fand aber keine verletzte Person. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.
Eine sich öffnende Tür im hinteren Teil des ICE 528 löste am Dienstagabend einen Großeinsatz aus.
Gegen 20:15 Uhr leitete der Triebfahrzeugführer eine Notbremsung ein, nachdem sich die Tür bei einer Geschwindigkeit von etwa 200 km/h geöffnet hatte. Der Zug war mit 238 Reisenden besetzt.
Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei, Feuerwehr und Rettungsdienst suchten die Strecke zwischen Rohrbach und dem Tunneleingang ab. Eine Drohne, ein Polizeihelikopter mit Wärmebildtechnik und eine Hundestaffel kamen zum Einsatz. Verletzte wurden nicht gefunden.
Der Zug verlegte anschließend in den Bahnhof Lohr, wo die Bundespolizei die Identitäten der Reisenden feststellte und Zeugen befragte.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeidirektion München
Der Fall
2 Meldungen · am 2. SeptemberNeuester Stand · Nachtrag ·
Die Tür öffnete sich während der Fahrt, die Notentriegelung wurde betätigt. Die Absuche blieb ohne Ergebnis, niemand wurde verletzt. Die Bundespolizei ermittelt.
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Nachtrag
Notentriegelung im ICE 528 löst Großeinsatz aus - 230 Reisende müssen im Tunnel warten
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatort
- Wiesenfeld