Computerbetrug in Oelsnitz - Frau verliert rund 4500 Euro
Nach einer Viren-Warnmeldung rief eine 58-Jährige die angezeigte Nummer an und erlaubte den Fernzugriff auf ihren Laptop. Es folgten sechs widerrechtliche Abbuchungen vom Konto der Frau. Der Vermögensschaden beträgt rund 4.500 Euro.
Falscher Microsoft-Mitarbeiter aktiv
Zeit: 26.03.2025, 19:00 UhrOrt: Oelsnitz/Erzgeb.
(1068) Als eine Frau (58) ihren Laptop in Betrieb nahm, erschien auf diesem eine Warnmeldung, wonach der Laptop von Viren befallen sein soll. Die Frau rief die auf dem Laptop angezeigte Nummer in der Annahme an, Hilfe von einem Microsoft-Mitarbeiter zu erhalten. Bei dem folgenden Telefonat erlaubte die Frau einen Fernzugriff auf ihren Rechner und somit auch auf ihre persönlichen Daten. Durch die unbekannten Täter erfolgten nach bisherigen Erkenntnissen sechs widerrechtliche Abbuchungen vom Konto der Geschädigten, wodurch der Geschädigten ein Vermögensschaden von rund 4.500 Euro entstand.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der Weitergabe persönlicher Daten und gibt folgende Hinweise:
• Seien Sie vorsichtig bei derartigen Warnmeldungen und kontaktieren Sie nicht unbedacht angebliche Dienstleister!• Geben Sie in keinem Fall persönliche Daten wie Bankkonto- oder Kreditkartendaten, Zugangsdaten zu Konten oder Kundenkonten heraus!• Gewähren Sie Ihnen unbekannten Personen telefonisch keinen Zugriff auf Ihren Rechner!• Lehnen Sie in diesem Zusammenhang die Installation sogenannter Fernwartungssoftware ab! (Kö)
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, 58 Jahre, weiblich
- Tatort
- Oelsnitz/Erzgeb.
- Schaden
- 4,5k €