Gefährliche Körperverletzung in Hagener Rathausgalerie

Beim Versprühen von Reizgas in der Rathausgalerie erlitten mehrere Besucher Atemwegsreizungen und brennende Augen. Ein Jugendlicher setzte die Sprühdose gezielt ein und flüchtete anschließend mit seinen Begleitern in eine unbekannte Richtung.

HagenNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
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Am Freitagabend, 20.03.2026, gegen 18 Uhr, kam es in der Rathausgalerie in Hagen zu einem Vorfall, in dem Reizgas freigesetzt wurde. Mehrere Besucher der Rathausgalerie klagten plötzlich über Atemwegsreizungen und brennende Augen. Zeugen hatten zuvor beobachtet, wie ein Jugendlicher im ersten Obergeschoss mit einer Sprühdose Reizstoff versprühte. Bei ihm befanden sich noch weitere Jugendliche, die allesamt unbekannt sind. Der Täter soll 15-17 Jahre alt, schlank und ca. 1,80m groß sein. Außerdem soll sein Erscheinungsbild südländisch sein. Der Täter und seine Begleitungen verließen die Örtlichkeit nach der Tat umgehend in unbekannte Richtung. Glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt, so dass Rettungswagen und Notarzt nicht tätig werden mussten. Die hinzugerufene Feuerwehr der Stadt Hagen musste das gesamte Gebäude lüften, da sich der Reizstoff zunächst nicht verflüchtigte. Die Rathausgalerie wurde aufgrund des Vorfalls geräumt und vorzeitig geschlossen. Am Samstag soll wieder wie gewohnt geöffnet werden. Gegen den bislang unbekannten Täter wurde eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer kann Hinweise auf den Täter oder seine Begleitungen geben? (Kli.)

Quelle: Polizei Hagen