Betrug per gefälschter Mail: Firma in Dabergotz verliert fünfstellige Summe
Ein Unbekannter gab sich per E-Mail als französischer Verkäufer aus; die Adresse glich der echten Firma fast. Das Unternehmen zahlte auf das angegebene Konto und verlor eine fünfstellige Summe. Der Betrug fiel Tage später auf.
Um eine fünfstellige Summe ist eine ortsansässige Firma im September betrogen worden, als sie bei der Abwicklung eines Kaufes getäuscht worden war. Das Unternehmen wollte wiederholt Maschinen im Ausland erwerben und trat dafür, wie sonst auch, per E-Mail in Kontakt mit der französischen Firma. Ein bislang Unbekannter nahm Kontakt mit der Ruppiner Firma auf und gab sich als Verkäufer aus. Die Mailadresse des Betrügers unterschied sich nur geringfügig vom Mailkontakt der in Frankreich sitzenden Firma. Weil das Dabergotzer Unternehmen davon ausgegangen war, dass sie mit dem Verkäufer aus Frankreich Kontakt hatte, wurde die in der Mail angegeben Kontoverbindung für die Zahlung der Rechnung verwandt. Als der Betrug einige Tage später auffiel, erstatte das Unternehmen Anzeige.
Quelle: Polizeidirektion Nord
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Tatort
- Dabergotz