Erregen öffentlichen Ärgernisses und Festnahme in Gelsenkirchen
Während einer Fahrt im Regionalexpress entkleidete sich ein 27-Jähriger vollständig und erregte damit öffentliches Ärgernis. Nach dem Halt wurde der Mann festgenommen, da gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl wegen zahlreicher Delikte vorlag.
Am 26. April sorgte ein Mann in einem Regionalexpress für einen Polizeieinsatz im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Die anschließende Kontrolle deckte einen offenen Haftbefehl gegen ihn auf.
Gegen Mittag erhielten die Einsatzkräfte der Bundespolizei die Meldung über einen Reisenden im RE 3, der durch das Erregen öffentlichen Ärgernisses auffiel. Der 27-jährige Syrer hatte sich während der laufenden Zugfahrt vollständig entkleidet. Beim Halt im Hauptbahnhof Gelsenkirchen wurde der Dortmunder von den Beamten in Empfang genommen und zur Dienststelle begleitet.
Die Überprüfung der Personalien im Fahndungssystem ergab eine umfangreiche Ausschreibung zur Festnahme. Die Staatsanwaltschaft Dortmund suchte den jungen Mann mit einem Untersuchungshaftbefehl aufgrund einer langen Liste von Tatvorwürfen. Dem 27-Jährigen werden unter anderem Diebstahl, Diebstahl mit Waffen, gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr sowie Betrug, Körperverletzung und Bedrohung zur Last gelegt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann unmittelbar dem Polizeigewahrsam übergeben. Neben den bestehenden Haftbefehlen muss sich der Dortmunder nun auch wegen des Erregens öffentlichen Ärgernisses verantworten.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 27 Jahre, männlich, syrisch
- Tatzeit
- 26.04.2026 um 12:00 Uhr
- Tatort
- Gelsenkirchen