Volksverhetzung und Schlag ins Gesicht in München-Ramersdorf
Ein 51-Jähriger äußerte am Karl-Preis-Platz volksverhetzende Parolen. Als zwei Passantinnen ihn ansprachen, schlug er einer 21-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und drohte der anderen. Die 21-Jährige wurde leicht verletzt und ambulant behandelt.
Am Mittwoch, 26.11.2025, gegen 15:25 Uhr, befanden sich eine 25-jährige Deutsche und eine 57-jährige Tunesierin, beide mit Wohnsitz in München, im Bereich des Karl-Preis-Platzes in Ramersdorf. Dort wurden sie unvermittelt von einem 51-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis München angesprochen, der volksverhetzenden Parole in Zusammenhang mit dem Israel-Palästina-Konflikt äußerte.
Dies wurde von zwei Passanten bemerkt, eine 21-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München und eine 23-jährige Deutsche ebenfalls mit Wohnsitz in München, welche den 51-Jährigen daraufhin ansprachen und ihn aufforderten die Beleidigungen zu unterlassen. Im weiteren Verlauf schlug der 51-Jährige der 21-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und drohte der 23-Jährigen. Daraufhin informierte die 25-Jährige den Polizeinotruf 110.
Die 21-Jährige wurde durch den Schlag leicht verletzt und wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant behandelt.
Der 51-Jährige wurde wegen Volksverhetzung, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung angezeigt. Die weiteren Ermittlungen führt das Kriminalfachdezernat 4.
Quelle: Polizeipräsidium München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 51 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 2 Personen, 21 Jahre, weiblich, deutsch
- Tatort
- Ramersdorf, München
- Motiv
- Hass