Notrufmissbrauch durch Jugendliche in Hattersheim
Mehrere vorgetäuschte Notrufe über Brände und bewaffnete Personen lösten einen Großeinsatz aus, bei dem Einsatzkräfte die Umgebung ergebnislos absuchten. Ein 17-Jähriger nutzte sein sichergestelltes Mobiltelefon für die Taten und ist nun beschuldigt.
2. Notrufmissbrauch,
Hattersheim, Egerstraße,
Sonntag, 26.04.2026, 02:30 Uhr bis 05:00 Uhr
(cb) Eine Gruppe Jugendlicher hielt die Polizei Hofheim auf Trapp, die mehrere verdächtige Ereignisse meldeten, welche durch die Polizei überprüft werden mussten. Bei der Rettungsleitstelle des Main-Taunus-Kreises gingen mehrere Notrufe ein, bei welchen eine Person Feuer oder verdächtige Personen mit gefährlichen Gegenständen meldete. Durch die Polizei Hofheim wurden die Meldungen mit negativen Ergebnissen überprüft. Durch eine Streife konnte dann in einer Wohnung, in der gemeldeten Gegend, eine Gruppe Jugendlicher ausfindig gemacht werden aus welcher die Notrufe getätigt wurden. Das Mobiltelefon eines 17-Jährigen aus Buchen (Baden-Württemberg), welcher zu Besuch war, wurde sichergestellt. Außerdem muss sich der Jugendliche wegen Missbrauch von Notrufen verantworten.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 17 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 26.04.2026 um 02:30 Uhr
- Tatort
- Egerstraße, Hattersheim