Reizgas in Linienbus in Chemnitz versprüht - Fahrgäste gereizt
Ein stark alkoholisierter 38-Jähriger versprühte in einem Bus der Linie 31 Reizgas. Zwei 20-jährige Fahrgäste erlitten leichte Reizungen, behandelt werden mussten sie nicht. Wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung wurde ermittelt.
An der Bushaltestelle »Würzburger Straße« in der Fürstenstraße war ein Mann in einen Bus der Linie 31 eingestiegen. Während der Fahrt versprühte der augenscheinlich erheblich alkoholisierte Mann dann offenbar Reizgas in dem Bus. Von den zehn Personen im Bus hatten zwei Fahrgäste (20/w, 20/m) offenbar leichte Reizungen erlitten. In der Folge stoppte der Busfahrer und wählte den Notruf. Bei Eintreffen der alarmierten Polizisten befanden sich die betroffenen Personen, darunter auch der Tatverdächtige (38) noch vor Ort. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,56 Promille. Das Reizgas wurde sichergestellt. Zudem wurde im Zuge der Befragungen bekannt, dass es nach dem Geschehen noch zu wechselseitigen Bedrohungen zwischen dem 38-Jährigen (deutscher Staatsbürger) und einem weiteren Fahrgast (20/deutscher Staatsbürger) gekommen war. Eine medizinische Behandlung der Geschädigten war vor Ort nicht notwendig. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen die beiden Deutschen wegen des Verdachts der Bedrohung aufgenommen. Gegen den 38-Jährigen wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 38 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 2 Personen, 20 Jahre
- Tatort
- Fürstenstraße, Sonnenberg, Chemnitz