QR-Code-Betrug in Wolfsburg - Bankkundin verliert Geld
Eine Bankkundin erhielt einen gefälschten Brief mit QR-Code im Namen ihrer Bank. Nach dem Scannen des Codes landete sie auf einer gefälschten Seite, in der Folge wurden mehrere tausend Euro von ihrem Konto abgebucht.
Wolfsburg, 08.08.2025
Betrugsmaschen verschiedenster Art sind nicht neu, werden von skrupellosen Tätern jedoch immer wieder angepasst.
Bei dem Phänomen Quishing handelt es sich um eine Weiterentwicklung von Phishing, bei der Kriminelle gefälschte QR-Codes verwenden, um an sensible Daten wie Kontoinformationen oder Kreditkartendaten zu gelangen. Das heißt, Betrüger platzieren gefälschte QR-Codes in Mails oder Nachrichten, an Parkscheinautomaten oder anderen öffentlichen Orten und versuchen so, an sensible Daten der Nutzer zu kommen.
In einem aktuellen Fall erhielt eine Bankkundin ein postalisch zugesandtes Schriftstück mit dem Logo ihrer Bank. Dieser Brief enthielt die korrekte Anschrift der Empfängerin und war auf den ersten Blick nicht als eine Fälschung zu erkennen. In dem Anschreiben wurde hervorgehoben, dass die Bank in Bezug auf das E-Banking-Verfahren nun noch mehr Sicherheit und Komfort zu bieten haben. Es würde ein Update geben und die Empfängerin solle sicherstellen, dass ihr TAN-Gerät über die neuesten Sicherheitsstandards verfüge. Sie wurde aufgefordert, den beigefügten QR-Code zu scannen und den Anweisungen zu folgen. Dies tat die Kundin und wurde auf eine gefälschte Seite weitergeleitet. In der Folge wurden mehrere tausend Euro von ihrem Konto abgebucht.
Tipps der Polizei:
Mehr Infos unterhttps://www.polizei-praevention.de/aktuelles/gefaelschte-briefpost-im-namen-von-diversen-banken-mit-qr-code.html
Quelle: Polizei Wolfsburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatort
- Wolfsburg