Zu schneller Lkw auf der BAB 14 kontrolliert - Weiterfahrt untersagt
Ein Lkw war mit bis zu 129 km/h statt erlaubter 90 km/h unterwegs, der vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzer griff offenbar nicht. Wegen weiterer Mängel, etwa der Ladungssicherung, wurde dem 58-jährigen Fahrer die Weiterfahrt untersagt.
Lkw mit mehreren Verstößen festgestellt
Ort: BAB 14, Richtung Halle/Saale Zeit: 24.02.2025, gegen 17:00 Uhr
Polizeibeamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Montag einen Lkw gestoppt, der mit bis zu 129 km/h statt der zugelassenen 90 km/h unterwegs war. Die Beamten waren auf der Bundesautobahn 14 unterwegs, um den Güterverkehr zu kontrollieren. In Höhe Schkeuditz fiel ihnen ein Lkw mit Kastenaufbau auf, der mit offensichtlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit andere Lkw auf der mittleren Fahrspur überholte. Ein vorgeschriebener Geschwindigkeitsbegrenzer hätte den Iveco mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 6,5 Tonnen auf spätestens 90 km/h begrenzen müssen, was nicht der Fall war. Auf der Bundesautobahn 9, Parkplatz Kapellenberg, wurden der Lkw und sein Fahrer (Bosnier, 58 Jahre) daraufhin einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass der beladene Iveco laut Fahrtenschreiber am Tattag Geschwindigkeiten von bis zu 129 km/h gefahren war. Gegen den Fahrer wird nun wegen Missbrauchs von Geschwindigkeitsbegrenzern nach dem Straßenverkehrsgesetz ermittelt. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Dies auch deshalb, weil an dem Lkw weitere Mängel wie unzureichende Ladungssicherung und Mängel an der elektrischen Anlage festgestellt wurden. Der Iveco war mit knapp zwei Tonnen Altmetall beladen. (cg)
Quelle: Polizeidirektion Leipzig
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 58 Jahre, männlich, bosnisch
- Tatort
- BAB 14, Schkeuditz