Betrug in Westpfalz — Schockanruf vereitelt

WestpfalzRheinland-PfalzVeröffentlicht am
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Die Kriminalpolizei hat am Mittwoch einen mutmaßlichen Betrüger geschnappt. Der 32-jährige Tatverdächtige war den Ermittlern ins Netz gegangen, als er versuchte, eine 60-Jährige mit der sogenannten Schock-Anruf-Methode um 50.000 Euro zu bringen. Komplizen des Gauners hatten am Mittag bei der Frau angerufen und behauptet, ihre Tochter sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen wäre. Die 60-Jährige erkannte den Betrugsversuch sofort und beauftragte ihre Tochter, die sich mit ihr zuhause befand, die Polizei zu informieren. Gegenüber den Tätern spielte sie vor, auf den Betrug hereinzufallen, und vereinbarte eine vermeintliche Geldübergabe. Eine Streifenbesatzung nahm den 32-jährigen Abholer wenig später fest. Er muss sich jetzt wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges verantworten und soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. |kle

Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, 32 Jahre, männlich
Opfer
1 Person, 60 Jahre, weiblich
Tatzeit
15.07.2026 um 12:00 Uhr
Tatort
Westpfalz
Motiv
Raub
Schaden
50,0k €

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